Well, show me the way to the next whiskey

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Film-, Burgtheaterstar und Jedermann-Buhlschaft Minichmayr besingt die große Lotte Lenya. Feurig begleitet von den österreichischen Salonisten.


Bühnenpartner

Birgit Minichmayr , Gesang und Sprache

 

Besetzung

Peter Gillmayr — 1. Violine
Kathrin Lenzenweger — 2. Violine
Judith Bik — Cello
Alvin Staple — Kontrabass
Josef „Peppone“ Ortner — Klarinette & Saxophon
Wieland Nordmeyer — Klavier

Well, show me the way to the next whiskey bar
 

Von Alabama bis Burma, von Berlin bis New York, von Mai bis Dezember, von der Spelunken-Jenny bis zum Soldatenweib, vom ertrunkenen Mädchens bis zu den Zähnen des viel besungenen Haifisches.


Ein musikalischer Abend über jene Frau, über die Kurt Weill folgendes schrieb:
„…sie ist eine miserable Hausfrau, aber eine sehr gute Schauspielerin. Sie kann keine Noten lesen, aber wenn sie singt, hören die Leute zu wie bei Caruso… Sie kümmert sich nicht um meine Arbeit – das ist einer ihrer großen Vorzüge -, aber sie wäre sehr böse, wenn ich mich nicht für ihre interessieren würde. Sie hat mich geheiratet, ‚weil sie gerne das Gruseln kennenlernen wollte‘, und sie behauptet, ‚das sei in ausreichendem Maße in Erfüllung gegangen‘…“.


Gemeint ist die einzigartige Lotte Lenya, die Birgit Minichmayr und die Salonisten an diesem Abend hochleben lassen wollen.


Wir freuen uns auf Ihre Anfragen! Die Produktion ist ab Oktober 2021 verfügbar. Wir buchen bereits Gastspiele. Theatre is other people…


Hier geht es weiter mit Informationen:

Birgit Minichmayr

Die österreichische Schauspielerin Birgit Minichmayr absolvierte ihre Ausbildung u. a. bei Klaus Maria Brandauer am renommierten Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Bereits während ihrer Studienzeit war Minichmayr am Wiener Burgtheater engagiert, wo sie 1998 debütierte. Nach einer Produktion von Frank Castorf bei den Ruhrfestspielen wechselte sie 2004 für weitere Zusammenarbeit mit dem renommierten Regisseur an die Volksbühne Berlin. 2007 kehrte sie zurück ans Wiener Burgtheater und stand anschließend von 2011 bis 2016 auf der Bühne des Residenztheaters in München. Zudem war Minichmayr bereits mehrfach, zuletzt 2012, als Buhlschaft im ‹Jedermann› bei den Salzburger Festspielen zu sehen. Die Schauspielerin ist außerdem auch für Film- und Fernsehproduktionen tätig und wurde schon bei der Berlinale 2001 als ‹European Shooting Star› für Österreich vorgestellt. Minichmayr war in Tom Tykwers ‹Das Parfum› (2005) zu erleben; zudem stand sie an der Seite von Lars Eidinger für ‹Alle anderen› (2009) vor der Kamera und spielte mit Jürgen Vogel im Film ‹Gnade› (2012). Zuletzt übernahm sie die weibliche Hauptrolle in ‹Nur Gott kann mich richten› (2017) und in diesem Jahr die tragende Nebenrolle im vielfach ausgezeichneten Film ‹3 Tage in Quiberon›, für deren Darstellung sie den Deutschen Filmpreis erhielt. Minichmayr wurde außerdem mehrfach mit dem Nestroy-Theaterpreis (2000, 2004, 2009) geehrt und erhielt für ihre Rolle in ‹Alle anderen› bei der Berlinale 2009 den Silbernen Bären sowie im selben Jahr den Preis der deutschen Filmkritik als beste Darstellerin. In diesem Jahr wurde sie neben dem Deutschen Filmpreis auch mit dem Ehrenpreis des Filmfestivals Bozen ausgezeichnet, laut Jury zählt Minichmayr zu einer der ‹besten und exzessivsten Schauspielerinnen ihrer Generation›. Vom 3. bis 5. August 2018 war Birgit Minichmayr an drei Abenden auf Schloss Ippenburg als Schauspielerin in Residence bei ‹Wege durch das Land› zu erleben.

Die Österreichischen Salonisten

Die vielseitigen Musiker aus ganz Österreich, allesamt Musikpädagogen, Kammer- und Orchestermusiker, widmen sich in diesem 2005 gegründeten Ensemble der sogenannten Salonmusik, wie man sie früher in den feinen Kaffeehäusern und Tanzsalons hören konnte. Sentimentale Tangos & Milongas, feurige Czardas und Paso dobles, Balkanmusik, schwungvolle Walzer, Musette, Filmmusik, Latin Jazz und alte Schlager versetzen das Publikum in die Zeit der 20er und 60er Jahre.

Mit Spielwitz, mitreißender Virtuosität und unterhaltsamer Präsentation lässt man die ganze Bandbreite dieses fast schon vergessenen Genres wieder aufleben. Wie klingt das? Nun, das reicht vom Salonmusik- Sound der I Salonisti Bern über Strauß- Klänge bis zur LatinJazzcombo, Zigeunerkapelle, Babelsberger Filmorchester oder Max Raabe. Für den unverwechselbaren Klang des Ensembles zeichnet jedoch dessen vielfach ausgezeichneter Arrangeur verantwortlich, der junge Filmkomponist Gerrit Wunder: er ist Gewinner des 2008 ASCAP Filmmusik-Wettbewerbs in Hollywood, Vertragskomponist bei „Scorekeepers“, einer der grössten US-amerikanischen Film- und Fernsehmusik-Agenturen, Gewinner des 2009 „BMI Pete Carpenter Fellowship“, und arbeitet in Los Angeles u.a. mit Starkomponist Mike Post an der TV-Serie „Law and order“, aber auch mit Hans Zimmer zusammen, assistiert von Dorothee Badent.

Termine:

18. März 2022 Villach