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Alma Who

(ich lass ́ mir von der Nachwelt nicht in meinen Hintern schauen)Die international renommierte Schauspielerin Maxi Blaha bringt Alma Mahler abseits ihres Musen-Daseins und „Frau von...“ stimmgewaltig und zeitgeistig auf die Bühne. Eine außergewöhnliche One-Woman-Show über eine Frau, die so viele große Männer in ihrem Leben versammelt hat und dabei in der Geschichtsschreibung selbst immer zu kurz kam.

 

Alma Mahler, als „wahnhaftes Weib“ oder „verführerische Nymphe“, „Drecksau und Kloake“, aber auch als „ultimate femmefatale“ sowie „schönstes Mädchen Wiens“ von diversen Biografen und Literaten zu Unrecht sehr vereinfacht dargestellt, wird in Maxi Blahas neuem Solo Theaterstück auf mitreißende Art zu neuem Leben erweckt. Das Auftragswerk der Londoner Autorin Penny Blackwurde exklusiv für Maxi Blaha verfasst und holt Alma pointiert ins neue Jahrzehnt.

 

Die weltberühmte Österreicherin und sogenannte „Muse der 4 Künste“, die in regem Gedankenaustausch mit zahlreichen Literaten, Komponisten und Malern stand, sie inspirierteund förderte, scheint gleichsam vielfältig wie kontrovers. Die Schwierigkeit schön, begehrenswert und gleichzeitig als Künstlerin erfolgreich zu sein, verlangt Frauen auch heute noch einiges an Stärke, Unbändigkeit und Humor ab.

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Termine:

7. April 2022 Hartberg Theaterzyklus

19. - 23. 2022 Juni Klimt Villa Wien

11. März 2023 Gugg, Braunau

Als Team finden sich dieselben Künstler*innen wie bei „EMILIE FLÖGE –Beloved Muse“ zusammen. So wird Heidelinde Leutgöb wieder Regie führen, die Musik steuert Georg Buxhofer am E-Bass und am Klavier bei, das Stück wurde von Penny Black geschrieben und von Verena Humer dramaturgisch bearbeitet. Die Darstellung der schillernden Alma übernimmt wieder Maxi Blaha selbst, das Stück wird von der Kostümbildnerin Julia Klug originell ausgestattet.

 

Die historisch gewählten Aufführungsorte und Originalschauplätze, wie die Klimt Villa in Wien, das Sissi Schlössl in Bad Ischl und Reichenau am Semmering spannen einen kontrastreichen Bogen über Alma Mahlers gesamtes Leben. Somit kehrt Maxi Blaha als Alma an ihre Orte im Heute zurück und präsentiert sich dem Publikum ungeschminkt und ohne Pathos.

 

Da steht, ich bin nun eine schwerhörige Alte. Hat man vergessen, dass ich immer schon terrisch war? Wegen der Masern! Witwe im Wahn! Ihre Wohnung ist ihre Bühne. Theatralisch. Die waren scheinbar nie in meinen Salon, die kennen mich nicht in meinem goldenen Kleid. Man schreibt, ich bin fett. Naja, das schönste Mädchen Wiens hat Gusto bekommen! Glaubt man, der Kokoschka hätte mich gemalt, wenn ich keinen Gusto gehabt hätte...

 

Besetzung: Maxi Blaha

Idee und Schauspiel: Maxi Blaha

 

Text: Penny Black

 

Live Musik: Georg Buxhofer

 

Regie: Heidelinde Leutgöb

 

Dramaturgie: Verena Humer

 

Kostüm: Julia Klug

 

Maske: Maske: Beate Lentsch-Bayerl

 

Assistenz: Lea Siegl