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Die störrischen Musen

Booking exklusiv in Österreich, Deutschland, Schweiz

 

Valerie Pachner — Rezitation
Peter Gillmayr — 1. Violine
Kathrin Lenzenweger — 2. Violine
Christoph Lenz — Viola
Judith Bik — Violoncello
Dramaturgie: Polly Adler

 

Valerie Pachner & Streichquartett Sonare
Ein Abend für Valerie Pachner


Wien um die Jahrhundertwende: Eine Stadt erblüht und mit ihr die Frauen der Metropole. Auf der Couch von Sigmund Freud, in den Ateliers von Gustav Klimt und Egon Schiele, in den großbürgerlichen Salons und verrauchten Literaten-Cafés sind sie anzutreffen: Frauen, die sich nicht mehr mit den tradierten Rollenbildern begnügen wollen und gegen die gesellschaftlichen Konventionen rebellieren. Sie sind Künstlerinnen, die um ihre  kreative Selbstverwirklichung kämpfen wie Lina Loos oder die Deutsch-Russin Lou Andreas Salomé. Sie sind den monomanischen Genies –  oftmals auch störrische – Musen und Projektionsflächen wie Wally Neuzil und Emilie Flöge. Sie versammeln in ihren Salons die Avantgarde der Kunst und Philosophie wie Berta Zuckerkandl, Alma Mahler-Werfel und Eugenie Schwarzwald.


Musik von Puccini, Wolf, Mendelssohn, Blumenfeld, Alma und Gustav Mahler, Schönberg u.a.


Die Österreicherin und jüngste Romy-Preisträgerin, Valerie Pachner, deren filmische  Darstellung der  Schiele-Muse Wally in „Egon Schiele: Tod und Mädchen” die Kritiker zu Begeisterungsstürmen hinriss, macht diese „weibliche” Aufbruchsstimmung in Texten erfahrbar: Sie liest Tagebucheinträge, Briefe und Prosa von jenen Frauen, die in der Monarchie-Metropole vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs ein neues Weltbild und weibliches Selbstverständnis kreierten.  Valerie Pachner spielte kürzlich unter Kult-Regisseur Terrence Malick in der Jägerstätter-Verfilmung „Radegund” die Frau des  Widerstands-Helden und wurde für ihre darstellerischen Leistung mehrfach mit Preisen gewürdigt. 

Termine:

Premiere Mai 2018

Musiksommer Bad Schallerbach

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